VITA

"Da war vom ersten Akkord an ein unglaublich fein phrasiertes Spiel des Pianisten Sven Bauer mit weitgespannter Agogik, ein Sich-Versenken und Wieder-Aufbäumen, um dann immer wieder auf ein zügig-frisches Grundtempo zurückzukehren. Perfekt! Da war diese unendlich singende Melancholie eines dürren Frosttages und gleich darauf ein heiter perlendes "Glückes Genug". Und da war vom ersten Akkord an ein gegenseitiges Geben und Nehmen der Themen, die perfekt gestaltete Übergabe zwischen Solist und Orchester […]", schwärmt die Südwest Presse und bezeichnet Sven Bauers Interpretation als "ausdrucksstark, lebendig, meisterhaft".

Sven Bauer, international gefragter Solist und Kammermusiker, zieht das Publikum mit einer Symbiose aus atemberaubender Virtuosität und musikalischer Reife in seinen Bann. Als Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe gewann er u.a. den Grand Prix des International Competition Festival "Music without Limits" in Druskininkai, Litauen, den ersten Preis des Concours International de Piano in Montrond les Bains, Frankreich, und den ersten Preis des Internationalen Klassikpreises der Stadt Sulzbach/Saar (Dr. Richard Bellon Wettbewerb). Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen u. a. erste Preise des Alexandre Scriabine Concours International de Piano in Paris, des Concorso Pianistico Internazionale "Città di San Donà di Piave" und der Grand Prix bei der International Music Competition "Melos" in Rom.

Seine rege Konzerttätigkeit führt den Pianisten in weltbekannte Konzerthäuser wie z. B. die Alte Oper Frankfurt, den Wiener Musikverein, die Royal Albert Hall London, die Carnegie Hall New York, zu den Weilburger Schlosskonzerten, den Fränkischen Musiktagen Alzenau, den Internationalen Klaviertagen Bad Wildungen, in den Crescent Arts Center Belfast, die Kirche St. Peter in Zürich und in das Yehudi Menuhin Forum Bern, sowie an außergewöhnliche Orte, u. a. in die Produktionshalle eines schweizer Metallbau-Unternehmens und in das Akropolis Museum Athen.

Auch als Kammermusiker ist Sven Bauer aktiv: 2010 gewann er den Kammermusikwettbewerb der Polytechnischen Gesellschaft e.V. sowie den Bad Homburger Förderpreis für Kammermusik. Im darauf folgenden Jahr debütierte er im Rahmen der Sendung "Hörprobe" auf Deutschlandradio Kultur. Als Kammermusikpartner spielt Sven Bauer u. a. mit Fabrice Millischer, Allen Vizzutti, Enrique Crespo, Jouko Harjanne, Solotrompeter des Finnish Radio Symphony Orchestras, und Joseph Alessi, Soloposaunist der New Yorker Philharmoniker.

Wichtige musikalische Impulse erhält der Pianist durch Meisterkurse und Begegnungen mit Künstlerpersönlichkeiten wie Lev Natochenny, Igor Lazko, Andrzej Jasinski, Oxana Yablonskaya, Karl-Heinz Kämmerling, Robert Levin und Dimitri Bashkirov.

Nach Studien an der Franz Liszt Academy of Music Budapest bei Prof. Balázs Szokolay und an der schweizer Kalaidos Musikhochschule bei Prof. Lev Natochenny, befindet sich Sven Bauer im Aufbaustudiengang Konzertexamen an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.